Jaime Zenamon – Artist & Composer in Residence

Jaime Zenamon ist Weltbürger, einer, der in vielen Kulturen zu Hause ist. Seine über 300 Kompositionen kennen vor allem die Gitarristen, und das weltweit. Für viele Musiker und Musikerinnen der Hellwegregion und der angrenzenden Städte hat er Kompositionen geschrieben.

 

Musiker der Hellwegregion wählten ihn zum ersten „Artist & Composer in Residence am Hellweg 2013 “– eine besondere Auszeichnung, denn 2013 feiert der Gitarrist und Komponist Jaime Zenamon seinen 60. Geburtstag.

J. Zenamon wurde in Bolivien geboren, wuchs in Brasilien auf und lebte dann zwei Jahrzehnte in Berlin, bevor er wieder nach Brasilien zurückkehrte.

Seine Kompositionen spiegeln diese unterschiedlichen südamerikanischen und europäischen Einflüsse wider. Dabei schafft es der Kosmopolit, viele Aspekte miteinander zu verbinden.

Musiker lieben seine Kompositionen, weil sie grenzüberschreitend multikulturell und generationsübergreifend sind, wobei ihnen immer auch ein besonderer Aspekt der kulturellen Bildung innewohnt, ohne dass Zenamon sich in seinen Kompositionsaufträgen verbiegen muss.

 

Besonders freuen wir uns, dass Zenamon, der viele Werke für dieses Projekt komponiert hat, das Festival persönlich besucht und bei einigen Portraitkonzerten und natürlich auch bei dem Workshop als Musiker und Komponist mittendrin im Geschehen sein wird.

Felicitas Stephan

Uli Bär

Jaime Zenamon begann seine Karriere als Gitarrist, wurde jedoch als Komponist und Dirigent, hauptsächlich seiner eigenen Werke, bekannt. Er studierte klassische Gitarre bei Abel Carlavaro, Komposition bei Guido Santorsola (Italien), Nicolla Flagello (Italien/ USA) und Vladimir Vokolovsky (Schüler von Schostakowitsch - Caledonia, Russland). Er nahm auch als Zuhörer an den Kursen Herbert von Karajans in der Karajan-Stiftung in Berlin teil. Zwischen 1980 und 1992 lehrte Zenamon als Dozent an der Hochschule der Künste. Er dirigierte als erster Brasilianer das Berliner Sinfonie-Orchester mit seinen eigenen Werken.

2008 dirigierte er seine Oper „O Fantasma de Canterville“ („Der Geist von Canterville“).

2010 wurde er im Rahmen der Kulturhauptstadt Ruhr.2010 zu einem Porträtkonzert in die Essener Philharmonie eingeladen.

„Wir brauchen dringend Menschen, die mit einem offenen  Herzen durch die Welt gehen und ich glaube, dass Musik genau das für das Verständnis der Kulturen untereinander leisten kann.“

 

Jaime Zenamon

Unser Dank gilt den vielen Veranstaltern der Region und den Musikern wie Felix Krampen, Wolfgang Lehmann, Felicitas Stephan, Wolfgang Bargel, Sabine Böcker-Kaminsky, Uli Rikus und Buck Wolters, die mit ihren Ideen zum Gelingen dieses  Projektes beigetragen haben.

 

Unser besondere Dank gilt der regionalen Kulturförderung des Landes NRW, die dieses Projekt finanziell unterstützt.

Dank auch den vielen Kooperationspartnern und Stiftungen,  die unser Projekt ebenfalls unterstützen!